PULSENATION / FAIRPLAY & GESCHICHTEN

Gute Geschichten.
Klare Spielregeln.

Unser gemeinsamer Rahmen für Los Santos. Finde eine Regel, entdecke die Zusammenhänge und gestalte gutes Roleplay.

KATEGORIE §E

Kampf & Eskalation

Gewalt stellt die höchste Eskalationsstufe im Roleplay dar.
Das Ziel von Gewalt-RP ist nicht das Töten anderer Spieler, sondern die Erzeugung spannender, glaubwürdiger und langfristiger RP-Situationen.
Jede Anwendung von Gewalt benötigt einen nachvollziehbaren RP-Hintergrund.

15 Abschnitte · 41 Einzelregeln

In dieser Kategorie
§E1

Eskalationsprinzip

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§E1.1

Verhältnismäßigkeit

Gewalt muss jederzeit verhältnismäßig sein.

§E1.2

Eskalationsstufen

Konflikte sollen sich grundsätzlich entwickeln.
Typische Eskalationsstufen sind:

  • Gespräch
  • Drohung
  • Körperliche Gewalt
  • Waffenpräsenz
  • Schusswaffengebrauch

Nicht jede Situation muss sämtliche Stufen durchlaufen.

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§E2

Waffenpräsenz

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§E2.1

Drohwirkung

Das sichtbare Vorhalten einer Schusswaffe stellt bereits eine erhebliche Bedrohung dar.

§E2.2

FearRP

Unter direkter Waffenandrohung gelten die allgemeinen Bestimmungen zu FearRP gemäß Hauptregelwerk.

§E2.3

Gegenwehr

Eine Gegenwehr unter unmittelbarer Waffenbedrohung ist unzulässig, wenn keine realistische Möglichkeit besteht.

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§E3

Gegenwehr

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§E3.1

Überraschungsmoment

Eine Gegenwehr kann zulässig sein, wenn Täter erkennbar unaufmerksam werden.

§E3.2

Überlegenheit

Eine einzelne Person darf sich nicht bewusst gegen eine deutlich überlegene bewaffnete Gruppe stellen.

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§E4

Folter-RP

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Folter-RP ist ausschließlich mit einem nachvollziehbaren und erheblichen Roleplay-Hintergrund zulässig. Die Durchführung von Folter darf nicht leichtfertig erfolgen und muss durch die vorausgegangene RP-Situation begründet sein.
Folter-RP darf ausschließlich der Charakterentwicklung und der Darstellung einer Situation dienen. Es darf nicht dazu genutzt werden, andere Spieler zu schikanieren, zu provozieren oder zur Herausgabe von Informationen zu zwingen, die der Charakter nicht kennen kann.

Auch wenn es eine IC -Charakterentwicklung darstellt, ist besonderes Augenmerk auf jede spielende Person zu legen.
Ist ein situationsbeteiligter Spieler real nicht im Stande dieses RP zu führen ist die Folter Umgehend und ohne Nachteile abzubrechen (Fairplay und Power-RP).
Um dem RP aber weiter Raum zu geben, insbesondere die Freilassung, kann ein situationsbeteiligter Spieler ein Ticket noch während der Situation einreichen und das Team kommuniziert es weiter oder man nutzt die Funktion /ME ABBRUCH.
Verstümmelungen, dauerhafte körperliche Schäden oder vergleichbare irreversible Eingriffe sind untersagt. Hierzu zählen insbesondere das Abtrennen von Gliedmaßen, das Entfernen von Körperteilen oder sonstige Handlungen, die zu bleibenden körperlichen Veränderungen des Charakters führen würden.
Die beteiligten Spieler haben jederzeit auf ein faires und respektvolles Roleplay zu achten. Die Serververwaltung behält sich vor, Folter-RP-Situationen im Einzelfall zu prüfen und bei unangemessener Darstellung einzuschreiten.

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§E5

Regelungen für besondere Orte

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§E5.1

EMS

Das Mitführen und Verwenden von Waffen innerhalb des EMS ist untersagt.

§E5.2

Safe-Zone EMS

Das EMS-Gelände einschließlich aller Eingänge, Ausgänge und Parkflächen gilt grundsätzlich als Safe-Zone.
In dieser Zone sind Schusswechsel, Gewaltanwendungen, Entführungen, Geiselnahmen, Bedrohungen sowie sonstige eskalierende Handlungen untersagt.

Besteht bereits vor Betreten des EMS-Geländes eine laufende, nachvollziehbare und klar erkennbare RP-Situation, darf diese unter Berücksichtigung des Fair-Play-Gedankens fortgeführt werden. Die Eskalation darf hierbei nicht ausschließlich aufgrund der Safe-Zone erfolgen.

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§E6

Warnungen

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§E6.1

Grundsatz

Wenn die Situation es zulässt, soll vor tödlicher Gewalt eine erkennbare Warnung oder Eskalation erfolgen.

§E6.2

Ausnahmen

Keine Warnung ist erforderlich bei:

  • laufendem Feuergefecht
  • unmittelbarer Lebensgefahr
  • aktiver Gegenwehr
  • bewaffnetem Angriff
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§E7

Schusswechsel

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§E7.1

Beteiligung

An einem Schusswechsel dürfen ausschließlich unmittelbar beteiligte Personen teilnehmen.

§E7.2

Nachzügler

Das Hinzuziehen von Verstärkung während eines laufenden Schusswechsels ist zulässig, sofern sich die betreffenden Personen bereits vor Beginn des Schusswechsels im aktiven Spielgeschehen befanden.
Es ist untersagt, ausschließlich zur Teilnahme an einem laufenden Schusswechsel in den Dienst zu gehen oder sich neu auf den Server zu verbinden.

§E7.3

Drittparteien

Unbeteiligte Dritte dürfen sich nicht in laufende Schusswechsel einmischen.

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§E8

Fahrzeugbeschuss

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§E8.1

Grundsatz

Fahrzeuge dürfen nur bei nachvollziehbarem RP-Hintergrund und nach einer Ankündigung beschossen werden.

§E8.2

Reifen

Das gezielte Beschießen von Reifen ist zulässig, sofern dies verhältnismäßig erscheint.

§E8.3

Fluchtfahrzeuge

Fluchtfahrzeuge dürfen nicht grundlos zerstört werden.

§E8.4

Massenbeschuss

Das wahllose Beschießen von Fahrzeugen ist verboten.

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§E9

Drive-by Shootings

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§E9.1

Zulässigkeit

Drive-by Shootings dürfen ausschließlich von kriminellen Organisationen durchgeführt werden.

§E9.2

Zielgruppen

Drive-by Shootings dürfen ausschließlich gegen rivalisierende kriminelle Organisationen oder Gangs durchgeführt werden.

§E9.3

Roleplay-Hintergrund

Für jedes Drive-by Shooting muss ein nachvollziehbarer und ausreichender Roleplay-Hintergrund vorliegen. Ein Drive-by darf nicht grundlos oder ausschließlich zur Provokation durchgeführt werden.

§E9.4

Planung

Drive-by Shootings müssen im Vorfeld geplant sein. Spontane oder situationsbedingte Drive-bys ohne vorherige Planung sind nicht gestattet.

§E9.5

Verhältnismäßigkeit

Das Drive-by muss in einem angemessenen Verhältnis zur vorausgegangenen RP-Situation stehen. Die Serververwaltung behält sich vor, Situationen ohne ausreichenden RP-Hintergrund oder mit unverhältnismäßiger Eskalation zu sanktionieren.

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§E10

Hinrichtungen

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§E10.1

Definition

Eine Hinrichtung ist die gezielte Tötung einer hilflosen und unbewaffneten Person.

§E10.2

Voraussetzungen

Hinrichtungen benötigen:

  • erheblichen RP-Aufbau
  • ein nachvollziehbares Motiv
  • eine außergewöhnliche Situation
§E10.3

Unzulässigkeit

Hinrichtungen zur Unterhaltung, Machtdemonstration oder reinen Bestrafung sind verboten.

§E10.4

Teamfreigabe

Das Fraktionsmanagement oder Projektleitung muss eine Hinrichtung bewilligen.

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§E11

Bewusstlose Personen

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§E11.1

Schutz

Bewusstlose Personen dürfen nicht grundlos weiter verletzt werden.

§E11.2

Missbrauch

Das gezielte Erniedrigen, Misshandeln oder Provozieren bewusstloser Personen ist untersagt.

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§E12

Verletzungen

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§E12.1

Ausspielpflicht

Verletzungen sind angemessen auszuspielen.

§E12.2

Einschränkungen

Verletzungen dürfen nicht vollständig ignoriert werden.

§E12.3

Kampfhandlungen

Verletzte Personen dürfen nicht uneingeschränkt weiterkämpfen.

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§E13

Rachehandlungen

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§E13.1

Sofortige Vergeltung

Unmittelbare Racheaktionen ohne RP-Aufbau sind verboten.

§E13.2

New-Life-Regel

Die Bestimmungen der New-Life-Regel bleiben unberührt.

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§E14

Fraktionsschießereien

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§E14.1

Hintergrund

Fraktionsschießereien benötigen einen nachvollziehbaren Konflikt.

§E14.2

Wiederholung

Dauerhafte tägliche Schießereien zwischen denselben Gruppen sind unzulässig.

§E14.3

Zielsetzung

Das Ziel eines Konfliktes ist die Schaffung von RP und nicht die Vernichtung der Gegenseite.

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§E15

Staatliche Fraktionen

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§E15.1

Schusswaffeneinsatz

Staatliche Fraktionen dürfen Schusswaffen ausschließlich als letztes Mittel einsetzen.

§E15.2

Verhältnismäßigkeit

Der Einsatz tödlicher Gewalt muss nachvollziehbar begründet sein.

§E15.3

Spezialeinheiten

Spezialeinheiten dürfen nur bei entsprechenden Bedrohungslagen eingesetzt werden.

§E15.4

Sonderfälle

Nicht ausdrücklich geregelte Kampf- und Eskalationssituationen werden durch die Projektleitung bewertet.
Im Zweifel gilt:
FairPlay steht über dem Gewinnen einer Situation.

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