Warum wir jetzt mit Ex-Bürgermeister Joshy Sakuto sprechen „Wir stellen Fragen. Keine Vorwürfe. Keine Behauptungen.“ Mit diesen Worten kritisierte La Sombra unsere Berichterstattung. Inzwischen wurde daraus ein eigenes Lied. Darin wird Weazel News vorgeworfen, Joshy Sakuto ohne Beweise zu verteidigen, die Worte von La Sombra zu verdrehen und aus Angst vor der Wahrheit die Bürger im Dunkeln zu lassen. Besonders deutlich heißt es: „Wir stellen die Fragen, die ihr nicht stellt.“ Unsere Antwort darauf: Dann stellen wir Fragen. Nicht aus den Schatten, nicht über anonyme Botschaften und nicht in Form eines Liedes – sondern direkt an den Menschen, um den sich ein Teil der Diskussion dreht: Joshy Sakuto. Der ehemalige Bürgermeister ist inzwischen Privatperson. Genau deshalb wollen wir wissen, wie er selbst seinen Rücktritt, die Vorwürfe und die vergangenen Wochen bewertet. „Wir stellen Fragen. Wir hören zu. Wir prüfen. Wir berichten.“ La Sombra geht neue Wege Parallel dazu veröffentlichte La Sombra einen „Dark Chat“, über den Hinweise anonym eingereicht werden können. Kurz darauf folgte die Nachricht über ein Fahrzeug mit einem Geschenk für jene, die La Sombra vertrauen. Was dahintersteckt, bleibt offen. Für uns gilt weiterhin: Ein Hinweis ist kein Beweis. Eine Frage ist kein Urteil. Wir werden weder Joshy Sakuto vorverurteilen noch La Sombra zum Täter erklären. Wir hören zu. Wir prüfen. Wir fragen nach. Und an La Sombra: Ihr sagt, ihr stellt die Fragen, die wir nicht stellen. Wir stellen unsere Fragen dort, wo die Antworten auch tatsächlich gehört werden können. Nicht in anonymen Botschaften. Nicht in einem Song. Sondern im direkten Gespräch. Denn Journalismus bedeutet nicht, Gerüchte weiterzutragen. Es bedeutet, hinzuhören, nachzufragen und Fakten von Behauptungen zu unterscheiden. Das vollständige Interview mit Joshy Sakuto folgt.